Tonglen-Meditation

Dankbarkeit ist 

die biografische Ressource
für Freundlichkeit

und Mitgefühl. 


Tonglen-Meditation & Dankbarkeit mit Yesche U. Regel

 

Mitgefühlsmeditationen auf der Grundlage von Dankbarkeit und einer Vision von Verbundenheit 

 

Termin:

Freitag, 28. Juni 2019, 19:00-21:00 Uhr

Samstag, 29. Juni 2019, 10:00-18:00 Uhr

Sonntag, 30. Juni 2019, 10:00-16:00 Uhr

 

Ort:

Schule für Taijiquan & Qigong (Dr. Michael Plötz), Bogenstraße 54b, 20144 Hamburg 

 

Leitung: Yesche U. Regel

 

Anmeldegebühr: 60 EUR

(Raum, Verpflegung mit Tee, Kaffee, Wasser, Obst, Gebäck und Snacks)

 

zzgl.  Lehrer-Honorar bzw. Dana: ca. 100,-€ bis 130,-€

„Dana“ bedeutet „Freiwilliges Geschenk“ und „Honorargabe an den Lehrer“. Es wird vor Ort gezahlt – je nach Ihren Möglichkeiten bzw. Ihrer persönlichen Situation.  

 

Tonglen-Meditation - Seminar mit Yesche U. Regel Juni 2019

60,00 €

  • noch Plätze frei


Yesche U. Regel

Yesche U. Regel begegnete dem Buddhismus 1977 und war zunächst mit dem Aufbau buddhistischer Zentren und später mit der Durchführung von Kursen und Retreats beschäftigt. Er war 16 Jahre lang buddhistischer Mönch und absolvierte eine Drei-Jahres-Klausur in der tibetischen Tradition. 

Tonglen unterrichtet er seit 25 Jahren. 

Er leitet das Paramita Bonn. 

Informationen zum Seminar "Tonglen-Meditation & Dankbarkeit"

Zum zweiten Mal haben wir den buddhistischen Meditationslehrer Yesche Udo Regel eingeladen, die aus dem Tibetischen Buddhismus stammende Mitgefühls-Meditation „Tonglen“ zu unterrichten. 

 

In diesem Kurs wird diese atem-basierte Meditations-Praxis auf der Grundlage von Betrachtungen über die Geisteshaltung der Dankbarkeit vorgestellt und angeleitet. Eine innere Wertschätzung der Ressourcen, aus denen wir selbst Zuwendung und Mitgefühl bezogen haben, gilt als die wesentliche Voraussetzung dafür, selber eine liebevolle, unterstützende und mitfühlende Haltung entfalten zu können. 

 

Dankbarkeit ist die biografische Ressource für Freundlichkeit (Metta) und Mitgefühl, sowohl in Bezug auf sich selbst als auf andere. In dem Maße, in dem wir uns der uns widerfahrenen Güte bewusst sind und bleiben, können wir diese inneren Qualitäten von Wärme und Wohlwollen auch in uns speichern und ggf. abgeben und ausstrahlen. Dazu bedarf es vor allem einer Trennung des „Weizens von der Spreu“, denn alle unsere Lebensbeziehungen werden durchwachsen sein von Momenten, für die wir dankbar sein können und für die uns dies schwer fällt. Dabei ermöglicht es die Dankbarkeits-Betrachtung, ggf. für manche zunächst unangenehmen Erfahrungen einen Sinn von Wertschätzung im Nachhinein zu entwickeln.

 

Im Mittelpunkt des Kurses steht die Tonglen-Meditation, das „Annehmen und Aussenden“, und sie wird durch die Vergegenwärtigung von Motiven zur Entfaltung von mehr Dankbarkeit als „Herzenskraftquelle“ verstärkt. Daraus ergibt sich im bei fortschreitender eine Vision von Verbundenheit, sowohl im familiären und biografischen Umfeld als auch mit dem größeren Ganzen, der Kultur, der Religion und der Ökologie des Planeten.

 

Der Dalai Lama hat in den letzten Jahren immer wieder dazu aufgerufen eine Revolution des Mitgefühls zu vollziehen und eine Kultur des Mitgefühls zu fördern. Mitgefühls-Meditationen wie Metta- und Tonglen-Praxis können die geistige und emotionale Grundlage für einen solchen Paradigmenwechsel fördern.

Was ist Tonglen-Meditation?

Tonglen bedeutet Geben (von Freundlichkeit und Herzensgüte) und Nehmen (von Leiden), besser zu verstehen als „Aussenden und Annehmen“. Es bezeichnet eine in der tibetischen Tradition überlieferte Meditation zur Entwicklung von Mitgefühl. Im Rahmen der buddhistischen Methodenvielfalt wirkt Tonglen wie eine Erweiterung der Metta-Meditation: wenn Herzensgüte auf wahrgenommenes Leiden trifft entsteht die Geisteshaltung, die wir hier Mitgefühl nennen. 

 

Die buddhistischen Traditionen bieten kraftvolle Methoden an, um den Geist in mehr Mitgefühl zu schulen. Hierzu können Wunschgebete, Visualisations-Übungen, Mantra-Rezitationen und Meditationsmethoden wie „Tonglen“ gehören. Während im frühen Buddhismus vor allem die Metta-Praxis (Herzensgüte) betont wurde, steht im Mahayana, dem Großen Fahrzeug, das Bodhisattva-Ideal ganz hoch im Kurs, das Modell eines Wesens, das sich ganz dem Wohlergehen der Lebewesen widmet.

Anmeldung zum Seminar

Melden Sie sich über den roten Button "Jetzt Anmelden" (s.o.) an. Damit ist ein Platz für Sie verbindlich gebucht. Die Rechnung über die Anmeldegebühr erhalten Sie spät. vier Wochen vor Seminarbeginn.

Vielleicht interessiert Sie auch?